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Wenige Einzelne stellen ihre Wünsche und
Vorlieben auch am Strand des beliebten Touristendomizils ohne
Rücksicht auf andere an erste Stelle.
Und wahrscheinlich jeder Strandgänger hat schon hin und wieder
derartigen Egoismus erfahren,
wenn die Boxen eines Ghettoblasters dröhnen, Zigarettenkippen und
Kronkorken über den Strand verstreut sind oder
das eigene Handtuch an das von Ballspielern auserkorene Feld grenzt.
Grundsätzlich ist dies jedoch noch kein Grund für die Küstenwache
einzuschreiten.
Anders stellt sich die Lage bei körperlicher Gefährdung dar.
Hier sind die Männer und Frauen der „Guardia Costiera“ zur Stelle.
Und die Störenfriede haben mit nicht unbeträchtlichen Geldstrafen zu
rechnen.
„Schwarzfischen“ gehört zu den häufigsten Vergehen. Viele fühlen
sich im recht,
ihr Abendessen selbst zu fangen und dies oft an belebten
Badestellen.
Die Küstenpolizei sieht das jedoch ganz anders, was bei Betrachtung
der von Haken verursachten Unfälle verständlich ist.
Auch die oft unprofessionell gefangen Fische werden teilweise
unnötig verstümmelt.
Das Recht ist selbstverständlich auf ihrer Seite.
So kann die eigentliche Sparmaßnahme zur Lebensmittelbeschaffung
schnell ins Gegenteil umschlagen,
egal ob man überhaupt erfolgreich angelt oder nicht.
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